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Ein Mensch, ist ein Mensch

…du kannst deiner Geschichte nicht entgehen, weil DU-es-bist

aber es kann festgestellt werden da niemand drin ist

Vor einiger Zeit nannte mich jemand MEISTER. Das ist mir glaub ich noch nie passiert, und ist auch nicht in meinem Sinnen…

 

Doch, einer nennt mich Meister, und das darf er auch, WARUM ER? …und andere nicht. Ganz einfach, weil er weder weiß, wer er ist, geschweige denn wer ich bin und auch keine Antwort dazu gebraucht wird. Da ist Meister dann ein großer Spaß – ansonsten ist es die unüberwindbare Distanz.

 

Niemand kann zu einem Meister werden. Wenn dann ist ES ist immer die totale Abwesenheit von dir,  als Beschreibung – die DIES HIER IST…

 

Naja, ich könnte es ja einfach akzeptieren, oder mich drin baden, das man mich Meister nennt. Neee, wenn dies Männlein HIER Dinge als unakzeptable auffasst werden sie nicht spiritualisert oder zum selbstzweck benutzt. Für mich ist das ganz simpel ein MENSCH, ist ein MENSCH, egal wie er ist. Und was hier im Satsang stattfindet ist un-vollkommen Mensch zu sein  und sich TOTAL zu erfassen, als DAS was du bist, …

Hier wird halt Gesessen und Geschaut-was-ist –  und das Leben darf gelebt werden – wie auch immer, am besten aus dieser Vollständigkeit und Freiheit, deiner Natur.

Spiele die hier keinen Sinn machen, Extra-Runden im Mind zu drehen, an Storyś, Erkenntnissen und Erwachen von vorgestern  zu „glauben“ und so nur den mentalen Scheißhaufen weiter vollzukacken, anstatt das ganze Wissen aus zweiter Hand abbrennen zu lassen. Wie war das noch „Angekettet an dies Brennende Haus, entzünde ich selbst die Flammen“ (Bankai)   Das ist nix dramatisches;-))),

Einfach all die Meinungen lassen, still sein und lieben – damit bist du schon mitten… Selbst „im brennenden Haus “ kann die Schönheit DESSEN entdeckt werden, und zugleich gesehen das es keinen Sehenden gibt. Vielleicht ist das die beständige Übung, der Nicht-Übung, ich habe keine Ahnung. Mit „ich habe keine Ahnung“, haben die letzten Monate oft die Talks begonnen. Vielleicht weil kein „Konzept“ hält was es verspricht und die direkte Einsicht einfach im Durchdringen der Unmittelbaren Erfahrung passiert – Verstand, Gefühle, Körper, Bewusstsein werden in der direkten Erfahrung durchdrungen…. ES wird einfach gesehen, als das was du bist

Die kleine Dreckkiste in der „du“ sitz wird gesprengt – und Freiheit wird vorgefunden, die Ganzheit ist – wer hat das denn noch nicht gesehen, klar, es ist offensichtlich, …

und ja, das wirbelt Staub auf wenn die „kleine Dreckkiste“ gesprengt wird. Doch in der lebendigen Stille des  HIER-seins, kann der Staub sich verziehen und DAS bekommt Raum, …

 

Scheiß Meister, ich hatte Gott sei dank keinen oder war es der der sagte: „Auch ich bin es nicht…“, is mir völlig Wurscht. Ja das kann ein „Werkzeug“ sein, als Meister dazusitzen, meine „Werkzeuge“ sind die direkte Einsicht, trunkene Nüchternheit,-) liebende Stille, Angst und Zweifel, also nennt mich bitte nicht Meister,  Ronny ist doch ganz simpel;-)

…oder was auch noch geht : „Rameshwara, würdest du mich bitte segnen“ hehehehe…. (siehe DAS HIER, Seite 258)

 

huineng

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Freiheit

Was ich unter Stille verstehe, ist die völlige Abwesenheit von Worten und Gedanken. Haben Sie jemals darüber nachgedacht, woher ein Wort kommt? Ehe ein Wort stimmhaft wird, muss ein Gedanke, eine Bewegung im Bewusstsein da sein, und demzufolge ist die Quelle des Wortes wie des Gedankens das Bewusstsein.

Wenn Sie dies verstehen, werden Sie auch begreifen, dass vollkommene Stille nur in der Abwesenheit von Gedanken möglich ist – nur, wenn die Gedanken aufhören und der Vorgang des Konzepte- und Objekte-Schaffens unterbrochen wird.
Hört das Konzepte-Schaffen auf, kann die Identität, die Grundlage des Konzepte-Schaffens, nicht weiter existieren; und in Abwesenheit der Identität gibt es kein Gebundensein. (Aus Pointers, Ramesh Balsekar, Nisargadatta – Verlag Kamphausen)

 

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Nirupana – Die direkte Einsicht

Hier geht es einfach und ganz simpel um die direkte Einsicht in die Freiheit deiner Natur. Deine Natur ist immer bei dir, weil es ist was du bist – daran gibt es nichts zu rütteln. Im der direkten Einsicht, dem Durchdringen und Erfassen, darin offenbart sich der höchste Wert, DAS zu SEIN-was-du bist.

HIER spielt die Musik, DAS HIER ist alles was ist; dies gilt es zu durchdringen

Es geht darum herauszufinden wer du wirklich bist. Und es kann nur intuitiv festgestellt werden durch das Sehen dessen was ist und das Erkennen das es nicht das ist was du bist. Alles was du wahrnehmen kannst, kann nicht das sein was du bist! Für den denkenden unruhigen, Ich-fixierten Verstand ist das nicht zugänglich. Für das direkte, Intuitive Erfassen, Offensichtlichkeit im unmittelbaren Erleben. Darin zu verweilen öffnet das lebendige Mysterium ganz aus sich heraus. Bringt stille Schönheit und die Freiheit deiner Natur hervor.

Jeden Morgen erscheint auf mysteriöse Weise dies Ich Bin und damit dieser all zu vertraute Körper und die Welt. Das wird meist als normal und natürlich hingenommen; du quälst dich, oder erfreust dich an deinem Leben und siehst nicht das es nur Bilder sind, die wie bei einem Daumenkino an dir vorüber rauschen. Ein sich vorstellen von Vorstellungen. Der Brennpunkt; genau HIER anzuhalten, bei diesem Ich Bin was immer und unbedingt bei dir ist und so den Körper, die Welt und letztlich dies Ich Bin zu durchschauen. Hierin öffnet sich die lebendige Einsicht das du selbst im RAUM der Erfahrungen nicht vorhanden bist und alles was erscheint, ALLES einfach nur Beweis deiner Existenz ist. Die ganze EXISTENZ zu durchdringen, ist kein Tun – es geschieht im still sein und im lassen der Dinge…

Wird DAS was ist, im wortlosen Verstehen, des Unmittelbaren erlebt, ist die Freiheit deiner Natur, ohne Unterscheidung, in allem offenbar. Das scheint mir der entscheidende Punkt.

In Klarheit und Sanftheit HIER zu Sein, schafft einen Raum, daß alles was da ist durchdrungen werden kann, und so seinen gedachten und konzeptuellen Überbau – in der Grundlosigkeit der EXISTENZ – verliert, und die lebendige Freiheit des Ewigen, DAS was deine Natur ist zur erlebten, unumstosslichen Gewissheit wird.

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In bester Gesellschaft

Wirklich ist, was ist und nicht wird, was sich selbst enthüllt, was von nichts ausser sich selbst abhängig ist.

Die Stille ist die mächtigste Form der Kommunikation…

Wahre Herrlichkeit besteht darin, nicht mehr zu existieren.  Um diesen Zustand zu enthüllen ist es notwenig sich vollständig und ganz zu opfern…

Die am meisten auflösende Meditationsform ist das Verständnis, der direkte Weg, der ins Zentrum des Seins führt. Verständnis bedeutet die Wahrheit bei sich zu haben. Wer versteht erzeugt Identität mit dem Wirklichen

(aus Raphael, Der Dreifache Feuerweg, Kapitel Meditation 10, 11, 12, 13)

Selten das ich Zitate kommentiere, da mir dies sehr direkt und doch abstrakt in der Sprach erscheint, ein paar „abstrakte“ Worte von mir: …“der Zustand nicht zu existiren“, wenn nur sein ist, was sich nicht beschreibt – ist da ungeteilte-Energeitk-von-Leben, als direkte Erfahrung, die auf das fällt was Selbst-Natur ist, daraus erwächst transzendente Einsicht, die augenblicklich und umfassend ist…

„Verständis“, ist kein drehen in Gedanken-  und Wissensspielen – es ist die Gewissheit zu Sein-was-du-bist.

Zu Sein was du bist, ist nicht Kurt oder Sabine, Alex oder Frau Müller – dies gespeicherte Erfahrungsgut von Geschichte aus Gedanken und Gefühlen – es ist das erscheinen der höchten Wirklichkeit JETZT HIER, die deine Natur – ohne Namen – IST.

Du mußt nichts machen um es zu sein – du bist die höchte Wirklichkeit, alles was erscheint sind die Glieder des Absoluten… du selbst, in deinem Erscheinen…

Dafür braucht es nicht – weil du es bist – und alles was dem scheinbar entgegen steht – kann der höchsten Wirklichkeit  nichts anhaben und muß augenblicklich fallen…

Re-intigration in die höchste Wirklichkeit, nenne es deine wahre Natur, Erleuchtung, Erwachen, Verwirklichung – alles nur Konzepte und Worte die hindeuten können…

Wenn es wirklich um DICH geht DIES was du immer schon warst, auch bevor du wurdest – kann mit Gewissheit gesehen werden, das DAS HIER ALLES nur in DIR  geschieht.

Gibt es Fragen dazu, gibt es diesen Koan: Du bist…

…lass dich fressen, liebe und sei still…

Der „direkte Weg“ kann auch zum Hindernis werden, wenn du auch nur einem Gedanken-Konzept glaubst – und glauben an einen Gedanken muß und wird im Menschen passieren; im Scheitern liegt die Gnade, dir selbst in die Arme der Grundlosigkeit zu fallen. Ist die Bereitschaft da „dein ganzes Leben vollständig zu opfern“ – wird DIES HIER nicht das nächste Gedanken-Konzept sein was du  fein säuberlich in die Vitrine stellt und mit dem Staubtuch des Geistes pflegst – es wird erkannt und  genutzt als  „Mittel“ dir der eigene Beweis zu sein für DIES EINE, was du bist…

„Verständnis bedeutet die Wahrheit bei sich zu haben. Wer versteht erzeugt Identität mit dem Wirklichen“ „Haben“ ist kein Haben, es ist die durchschlagende Entschlossenheit zu sehen das du bist was du bist , ohne in „Objekten“ oder „Nicht-Objekten“ suchen zu müßen – einfach zu sehen was sein ist… „Identität mit dem Wirklichen“ Wortloses-Verstehen und Verweilen  in diesem unausgesprochen ICH-SEIN was „kein Wissen über“ sich braucht – und ewig dreh und Angelpunkt von allem ist. Es ist diese ICH-SEIN welches mit sich in spricht und alles in Stille umarmt, … weil alles in IHM ist, und es ist was du bist…. Die ganze Welt ist dein Ashram, doch ist die Freude im Sog des Inneren zu sein unermesslich, absolute Berührung ohne Zweites …Du bist in bester Gesellschaft, in diesem direkten Erleben DU SELBST…

 

no-master

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Der Weg zur Seligkeit führt nach innen, nicht nach außen. Es ist nutzlos, nach Ruhm und Palästen zu streben. Manch armer Bettler sitzt voller Verzückung im Winkel einer Moschee, während ein anderer in seinem Schloss trübsinnig vor sich hin brütet. Die prachtvolle Fassade dieser Welt ist nichts, zerstöre sie, der Schatz liegt in ihrer Ruine verborgen.

von Rumi  (1207 – 1273) gefunden bei Mystik aktuell

 

wave

Stille

Erstaunlich und inspirierend diese Radikalität …

Manchmal fallen, bei mir, die Worte im Satsang „Ich bin Tod…“ und man schaut mich entsetzt an – hier bei all den christlichen Mystikern, wie auch bei Ranjit Maharaj, immer wieder die selbe Aussage, mit anderen Worten.

Lebendig und TOD zu SEIN, ist einfach die größte Freude, weil du im Sehen und Erleben, von jedem „Objekt“, frei bist…

Es ist verrückt, es wird, in allem möglichen, eine Liebe und eine Freiheit gesucht – die nur in nichts entdeckt wird, wo du nichts bist.  Es ist auflösend und so gewöhnlich das dies das Blut des HERZENS zum fließen bringt – und nur dies ist die Liebe die in allem ersehnt wird, nur in nichts gefunden ist.

Lasse dich, lass Gott und sei still – so ist Gott geehrt in dem du in ihm bist und nichts anderes ist…

 

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Verehrter Leser, du mußt nichts lassen und nichts machen, ausser dich interessiert DAS Absolute, dieser Nirguna-Parabrahman … mehr wie ein paar warme Worte .

In der „Satsangzsene“  gehts meist darum das alles gut ist  und DAS SO-sein alles beinhaltet, und teilweise wird „Erwachen“ oder eine Befreiung vom Ich versprochen (die nur in kasperhaften Bereiches  des Systems eindringt) weil es meist eher Entertainment ist… und das fühlt sich doch auch schön an. JA es soll so sein und nichts was falsch daran ist – doch interessiert es mich kaum… In meinen Augen ist es falsch dort stehen zu bleiben, es ist einfach die Basis –  nicht mehr und nicht weniger.

Der einzige dem ich im innersten wirklich vertraut habe, dem ollen Nisargadatta, „werden sie ihr eigener Beweis für das nonduale Absolute“„Erkennen sie die Welt als falsch und lassen sie sie hinter sich“ das hat Konsequenzen, das sprengt all die Montagepunkte des „ich“ und läßt sie dort münden wo sie vor dem ich bin immer schon zuhause waren

Die Konsequenz, einfach still zu sein.

Ok, dich interessiert es, aber du kannst nicht still sein, sei damit still, BAM, BAM, BAM, BAM, BAM …

Wundert euch nicht, schaut hier, was man im Internet finden*lach*

Wenn die Konzepte und Krücken letztlich einfach so weggefallen, entdecken sie das sie einfach so, frei in der Grundlosigkeit stehen und es ihre Natur ist, ungeteilt vor allem zu sein, was sie sind – nicht als etwas, und nicht als „etwas“ das „wirklich“ verstanden werden könnte. Doch als dies lebendige SEIN was sich noch nichtmal als SEIN ausmacht und einfach IST was es ist…