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Das Glück ist ein Schmetterling

„Das Glück ist ein Schmetterling,“ sagte der Meister,

„jag ihm nach und es entwischt Dir. Setzt Dich hin und er lässt Dich auf Deiner Schulter nieder.“

„Was soll ich also tun um das Glück zu erlangen?“

„Hör auf hinter ihm her zu sein.“

„Gibt es denn nichts was ich tun kann?“

„Du könntest versuchen Dich ruhig hinzusetzen, wenn Du es wagst.“

(Aus: „Eine Minute Unsinn“von Anthony de Mello)

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Leben · nichts von Heilig... · Selbsterforschung · Stille

Der Weg zur Seligkeit führt nach innen, nicht nach außen. Es ist nutzlos, nach Ruhm und Palästen zu streben. Manch armer Bettler sitzt voller Verzückung im Winkel einer Moschee, während ein anderer in seinem Schloss trübsinnig vor sich hin brütet. Die prachtvolle Fassade dieser Welt ist nichts, zerstöre sie, der Schatz liegt in ihrer Ruine verborgen.

von Rumi  (1207 – 1273) gefunden bei Mystik aktuell

 

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Mensch-Sein

HIER

Alles Suche, jeder Prozeß, alle Theorie, kann aufgegeben werden für DAS HIER, hier spielt die Musik, hörst du es, es bedarf keiner Interpretation um zu sein…
Ganz simpel, wenn ich DAS HIER schreibe, meine ich kein „spirituelles Erwachen“ oder ein „besonderes SEIN“ nein… den Hintern auf dem ich sitz, Atem der geschieht, Vögel zwitschern das gehört wird, eben das was wahrgenommen und erlebt wird, eben das was geschieht
Alle Suche  -ob im GROSSEN oder Kleinen- ist letztlich die Suche nach dir Selbst. Das scheint endlos, weil es kein Selbst gibt was DU finden kannst, weil du bist, was du bist und es zu DEM HIER nichts zweites gibt. Stößt du mit der „Nase“ darauf, geschieht die Entdeckung überall, doch ist es nichts was zu greifen wäre – dies zu sehen und sich DEM zu ergeben könnte man Erwachen nennen… Doch spielt sich Erwachen nicht im Raum der Benennungen ab, es ist frei in allem, geschieht immer spontan aus sich heraus und im Erleben des ungeteilten Bewusstsein trägt es den Geschmack der Freiheit, in allem, in sich… Ein Leichtes jedes Konzept, jede Erkenntnis, jedes Erwachen für DAS zu verwerfen und einfach zu sein was du bist. Ein Leichtes, weil es einfach passiert, niemand der es machen oder lassen könnte. Es wird so gerne von Frieden, Liebe, Wahrheit und dem Sein gesprochen oder wie dieser hier der gerne über Freiheit spricht, sie liebt und sie unbedingt in allem erfährt – vielleicht hört sich das viel zu gut an und wie leicht kann man daraus das nächste „Objekt“ die nächste Schublade basteln. Wenn du DIES liebst ist ES in allem offensichtlich und in der Liebe zu DEM -die keinen Abstand kennt-, macht es mit allem Ausgedachten, den Interpretierten und allen Benennung „über“ Schluß, öffnet den Raum den des Erlebens -ganz sanft- für das was keinen Anfang und kein Ende hat….

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Lieber Nitya, danke für dies geniale Gif vom ollen Hui Neng, ich war so frei – einfach erfrischend;-)

und auch oben DAS ist von dir… DANKE

huineng

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Eine Liebesgeschichte

Das LEBEN liegt nicht in meiner Hand; dem kann ich mich hingeben, absolut.

Absolut und nichts anderes, dennoch wendet sich meine Liebe immer wieder dem Unvollkommenen zu, geht ganz darin auf und findet darin Vollkommenheit. Ich kann dem Un-vollkommenen, dem einfachen, wahren Menschen, mehr abgewinnen, als denen, die ach so „Heiligen“ zu sein scheinen, denen, die stolz auf sich und ihre Errungenschaften sind, sich einbilden, etwas zu haben, sich einbilden, etwas zu Sein.

So ist meine Liebe auch eine un-vollkommene Liebe…

Eine Liebesgeschichte wird nie ein Ideal erfüllen können, wie es in den Büchern der „Erleuchtungsindustrie“ geschrieben steht. Sie hat nichts anzubieten in ihrer Nacktheit, außer die Zärtlichkeit des Moments, Berührung und ein unschuldiges liebendes Herz

Eine Liebesgeschichte ist einfach eine Geschichte von Irrtümern, Dummheiten, von Enttäuschungen und Trugschlüssen; von Lichtblicken, Wärmegewittern, tiefer Berührung und einfach nah sein dürfen, sich selbst und dem nicht-Anderen. Einfach eine Geschichte, die in der Ewigkeit des MOMENTS spontan geschrieben wird, von zärtlicher Liebe durchdrungen ist und die EWIGKEIT des LEBENS, einfach so, offensichtlich macht…

 

Ich liebe dich…

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Stille

Erstaunlich und inspirierend diese Radikalität …

Manchmal fallen, bei mir, die Worte im Satsang „Ich bin Tod…“ und man schaut mich entsetzt an – hier bei all den christlichen Mystikern, wie auch bei Ranjit Maharaj, immer wieder die selbe Aussage, mit anderen Worten.

Lebendig und TOD zu SEIN, ist einfach die größte Freude, weil du im Sehen und Erleben, von jedem „Objekt“, frei bist…

Es ist verrückt, es wird, in allem möglichen, eine Liebe und eine Freiheit gesucht – die nur in nichts entdeckt wird, wo du nichts bist.  Es ist auflösend und so gewöhnlich das dies das Blut des HERZENS zum fließen bringt – und nur dies ist die Liebe die in allem ersehnt wird, nur in nichts gefunden ist.

Lasse dich, lass Gott und sei still – so ist Gott geehrt in dem du in ihm bist und nichts anderes ist…

 

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Verehrter Leser, du mußt nichts lassen und nichts machen, ausser dich interessiert DAS Absolute, dieser Nirguna-Parabrahman … mehr wie ein paar warme Worte .

In der „Satsangzsene“  gehts meist darum das alles gut ist  und DAS SO-sein alles beinhaltet, und teilweise wird „Erwachen“ oder eine Befreiung vom Ich versprochen (die nur in kasperhaften Bereiches  des Systems eindringt) weil es meist eher Entertainment ist… und das fühlt sich doch auch schön an. JA es soll so sein und nichts was falsch daran ist – doch interessiert es mich kaum… In meinen Augen ist es falsch dort stehen zu bleiben, es ist einfach die Basis –  nicht mehr und nicht weniger.

Der einzige dem ich im innersten wirklich vertraut habe, dem ollen Nisargadatta, „werden sie ihr eigener Beweis für das nonduale Absolute“„Erkennen sie die Welt als falsch und lassen sie sie hinter sich“ das hat Konsequenzen, das sprengt all die Montagepunkte des „ich“ und läßt sie dort münden wo sie vor dem ich bin immer schon zuhause waren

Die Konsequenz, einfach still zu sein.

Ok, dich interessiert es, aber du kannst nicht still sein, sei damit still, BAM, BAM, BAM, BAM, BAM …

Wundert euch nicht, schaut hier, was man im Internet finden*lach*

Wenn die Konzepte und Krücken letztlich einfach so weggefallen, entdecken sie das sie einfach so, frei in der Grundlosigkeit stehen und es ihre Natur ist, ungeteilt vor allem zu sein, was sie sind – nicht als etwas, und nicht als „etwas“ das „wirklich“ verstanden werden könnte. Doch als dies lebendige SEIN was sich noch nichtmal als SEIN ausmacht und einfach IST was es ist…