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WHAT TO DO

Gestern begann ich den Beitrag „Ein Mensch ist ein Mensch“ mit:

„…du kannst deiner Geschichte nicht entgehen, weil DU-es-bist

aber es kann festgestellt werden da niemand drin ist!“

 

Das Verrückte ist eben, dem LEBEN  ist es ohne Bedeutung ob du bei der Müllabfuhr arbeites, Psychologe, Mutter mit Kind, Rentner, Erleuchtet oder Super Avatar, oder irgend ein anderer Hosenpupser bist. GANZHEIT spielt sich durch alle Formen, und da ist keine Unterscheidung. Da ist auch keine Unterscheidung wenn das erfahren oder Erkannt wird, da es in dem Sinne und vor allem im direkten Sinne keine Erfahrung ist, die man unterscheiden könnte.

Ein Mensch ist IMMER ein Mensch und vorallem IMMER DAS was der Mensch ist. So kann es interessant sein, zu erforschen was IMMER und beständig ist

Wenn gesehen wird, das da niemand ist, wird Leerheit-Fülle und Freiheit erfasst in allem. Zu guter letzt, das man noch nicht mal von ALLEM sprechen kann; weil in dem was Wirklichkeit IST, kein Raum für Verwirklichung oder eine Art von Wirklichkeit ist. Und DAS ist nicht in Seperation zu dem was scheinbar erscheint und erfahren wird.

Bitte, das kann nicht verstanden werden, maximal intuitiv erfasst, aus dem was du bist…

und dann wird gesehen das du schon vor dem Intuitiven erfassen bist und nichts erfasst werden muss. Alles kann sein wie es ist.

 

Alles kann sein wie es ist, auch das Veränderung ansteht!

 

Das Leben hat keinerlei Anspruch an die Rolle der Erscheinung, Anspruch (welcher  Art auch immer) taucht in dir auf, du willst und mußt sogar etwas machen – und wenn es nur das Sehen und Erleben ist: …das es DAS HIER ist, ES gut ist und keine Rolle spielt, weil es ist was es ist“ ich find das ein bisschen geschmacklos, aber was hier geschieht ist eh alles Geschmackssache – in dem Moment wo auch ein Schmecker geschmeckt wird.

 

Um das hier rund zu kriegen, der Beitrag von gestern endete mit dem Satz, „Rameshwara, würdest du mich bitte segnen?“…

und hier der kleine Dialog und die Segnung die dann folgte:

…Willst du mich veräppeln?!

„Nein, niemals…“

(Der olle Rameshwara greift neben sich, ein Büchlein von Ikkyû Sôjun, Gedichte der Verrückten Wolke, schlägt wahllos eine Seite auf und liest mit wehenden Armen)

Hier, ein Segensspruch für dich: „Dieser Steinbuddha verdient all die Vogelscheiße, die er abbekommt. Ich schwenke meine dürren Arme wie schlanke Blumen im Wind.“

 

 

Warum sollte einer sein „Karma“ fressen wollen, ansatt sich von einem Segnen zu lassen? Der Beklobbte Ikkyu, schmiss mit Vogelscheiße und Blumen. Nisargadatta gab auch keinen Darshan  weil er niemanden an der Nase rumführen wollte und ich hier, fühl mich veräppelt wenn sowas kommt… Hier sitzt ja auch kein Meister, zu dem Suchende und Schüler zum Satsang kommen, das wäre ja schlimm, und dann noch mit der göttlichen Kraft segnet, oder mit Thors Hammer *Hilfeeee…

Maximal trifft sich die Freiheit des EINEN und spielt Satsang, das kann erfasst und durchdrungen werden, Freiheit die immer wieder in allem das erste Mal geschmeckt wird, und dabei fällt nebenbei soviel an Konzept-Haft ab – etwas was beiläufig geschieht. Man kann die Dinge anschauen, wenn man will, interessannter oder sagen wir wesentlicher DIES zu sehen, was sieht (und  DIES zu sehen, das geht nicht) du fällt auf DAS, was ungeteiltes Bewusstsein ist, ohne an etwas festzuhalten  und so kann alles durchschaut werden…

Nochmal, warum sollte einer sein „Karma“ fressen“ ansatt sich von einem anderen Segnen zu lassen?  Das was an Information im Körper und RAUM vorhanden ist, vorbehaltlos zu nehmen ohne davon etwas zu nehmen. Verbrennt die Idee (von Mangel) das etwas gebraucht wird- die Bindung an die Dinge verbrennt einfach, fällt einfach ab, weil das was ist nicht mit Zuckerguss beklebt wird. Im Satsang zu sitzen (oder wo auch immer) und zu erfassen das da kein „Meister“ ist und kein „Schüler“ist. Ich und du maximal eine Funktion der GANZHEIT von Leben ist, läßt einfach tiefer einsinken, in das wo es kein Tiefer und substanziell keine Trennung gibt, eben nicht-zwei ist, als direkte Erfahrung.

Wer beginnt seine Suppe selbst auszulöffeln, ohne selbst-deffinition, ist im unmittelbaren Erleben deffinitiv frei, als das was er ist – es muß keiner Form entsprechen, kann nicht erlernt werden, kein Schritt führt dort hin. Es ist einfach, weil du es bist und dies „weil du es bist“ ist in Worten schon zuviel, maximal sein was nichts über sich weiß und weder ist noch nicht ist…

 

Ich werf hier einfach mit Steinen auf alles was sich bewegt; what to do

 

…naja, ich find direkte Einsicht, die im Verspeisen und sich verspeisen lassen geschieht; Leben leben und sich leben lassen mehr als GUT…

Stilles Sitzen (und) Non-duale Hingabe, die dich und alles an das hingibt was Selbst ist und kein Selbst kennt.

Spiele die Spaß machen, wenn sie keine Absicht oder Ziele verfolgen, weil alles DAS – Ziel und Selbst-genuss – ist…

 

 

 

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Freiheit

Was ich unter Stille verstehe, ist die völlige Abwesenheit von Worten und Gedanken. Haben Sie jemals darüber nachgedacht, woher ein Wort kommt? Ehe ein Wort stimmhaft wird, muss ein Gedanke, eine Bewegung im Bewusstsein da sein, und demzufolge ist die Quelle des Wortes wie des Gedankens das Bewusstsein.

Wenn Sie dies verstehen, werden Sie auch begreifen, dass vollkommene Stille nur in der Abwesenheit von Gedanken möglich ist – nur, wenn die Gedanken aufhören und der Vorgang des Konzepte- und Objekte-Schaffens unterbrochen wird.
Hört das Konzepte-Schaffen auf, kann die Identität, die Grundlage des Konzepte-Schaffens, nicht weiter existieren; und in Abwesenheit der Identität gibt es kein Gebundensein. (Aus Pointers, Ramesh Balsekar, Nisargadatta – Verlag Kamphausen)

 

Stille

Erstaunlich und inspirierend diese Radikalität …

Manchmal fallen, bei mir, die Worte im Satsang „Ich bin Tod…“ und man schaut mich entsetzt an – hier bei all den christlichen Mystikern, wie auch bei Ranjit Maharaj, immer wieder die selbe Aussage, mit anderen Worten.

Lebendig und TOD zu SEIN, ist einfach die größte Freude, weil du im Sehen und Erleben, von jedem „Objekt“, frei bist…

Es ist verrückt, es wird, in allem möglichen, eine Liebe und eine Freiheit gesucht – die nur in nichts entdeckt wird, wo du nichts bist.  Es ist auflösend und so gewöhnlich das dies das Blut des HERZENS zum fließen bringt – und nur dies ist die Liebe die in allem ersehnt wird, nur in nichts gefunden ist.

Lasse dich, lass Gott und sei still – so ist Gott geehrt in dem du in ihm bist und nichts anderes ist…

 

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Verehrter Leser, du mußt nichts lassen und nichts machen, ausser dich interessiert DAS Absolute, dieser Nirguna-Parabrahman … mehr wie ein paar warme Worte .

In der „Satsangzsene“  gehts meist darum das alles gut ist  und DAS SO-sein alles beinhaltet, und teilweise wird „Erwachen“ oder eine Befreiung vom Ich versprochen (die nur in kasperhaften Bereiches  des Systems eindringt) weil es meist eher Entertainment ist… und das fühlt sich doch auch schön an. JA es soll so sein und nichts was falsch daran ist – doch interessiert es mich kaum… In meinen Augen ist es falsch dort stehen zu bleiben, es ist einfach die Basis –  nicht mehr und nicht weniger.

Der einzige dem ich im innersten wirklich vertraut habe, dem ollen Nisargadatta, „werden sie ihr eigener Beweis für das nonduale Absolute“„Erkennen sie die Welt als falsch und lassen sie sie hinter sich“ das hat Konsequenzen, das sprengt all die Montagepunkte des „ich“ und läßt sie dort münden wo sie vor dem ich bin immer schon zuhause waren

Die Konsequenz, einfach still zu sein.

Ok, dich interessiert es, aber du kannst nicht still sein, sei damit still, BAM, BAM, BAM, BAM, BAM …

Wundert euch nicht, schaut hier, was man im Internet finden*lach*

Wenn die Konzepte und Krücken letztlich einfach so weggefallen, entdecken sie das sie einfach so, frei in der Grundlosigkeit stehen und es ihre Natur ist, ungeteilt vor allem zu sein, was sie sind – nicht als etwas, und nicht als „etwas“ das „wirklich“ verstanden werden könnte. Doch als dies lebendige SEIN was sich noch nichtmal als SEIN ausmacht und einfach IST was es ist…