Meditation · nichts von Heilig... · Satsang · Selbsterforschung · Stille

In bester Gesellschaft

Wirklich ist, was ist und nicht wird, was sich selbst enthüllt, was von nichts ausser sich selbst abhängig ist.

Die Stille ist die mächtigste Form der Kommunikation…

Wahre Herrlichkeit besteht darin, nicht mehr zu existieren.  Um diesen Zustand zu enthüllen ist es notwenig sich vollständig und ganz zu opfern…

Die am meisten auflösende Meditationsform ist das Verständnis, der direkte Weg, der ins Zentrum des Seins führt. Verständnis bedeutet die Wahrheit bei sich zu haben. Wer versteht erzeugt Identität mit dem Wirklichen

(aus Raphael, Der Dreifache Feuerweg, Kapitel Meditation 10, 11, 12, 13)

Selten das ich Zitate kommentiere, da mir dies sehr direkt und doch abstrakt in der Sprach erscheint, ein paar „abstrakte“ Worte von mir: …“der Zustand nicht zu existiren“, wenn nur sein ist, was sich nicht beschreibt – ist da ungeteilte-Energeitk-von-Leben, als direkte Erfahrung, die auf das fällt was Selbst-Natur ist, daraus erwächst transzendente Einsicht, die augenblicklich und umfassend ist…

„Verständis“, ist kein drehen in Gedanken-  und Wissensspielen – es ist die Gewissheit zu Sein-was-du-bist.

Zu Sein was du bist, ist nicht Kurt oder Sabine, Alex oder Frau Müller – dies gespeicherte Erfahrungsgut von Geschichte aus Gedanken und Gefühlen – es ist das erscheinen der höchten Wirklichkeit JETZT HIER, die deine Natur – ohne Namen – IST.

Du mußt nichts machen um es zu sein – du bist die höchte Wirklichkeit, alles was erscheint sind die Glieder des Absoluten… du selbst, in deinem Erscheinen…

Dafür braucht es nicht – weil du es bist – und alles was dem scheinbar entgegen steht – kann der höchsten Wirklichkeit  nichts anhaben und muß augenblicklich fallen…

Re-intigration in die höchste Wirklichkeit, nenne es deine wahre Natur, Erleuchtung, Erwachen, Verwirklichung – alles nur Konzepte und Worte die hindeuten können…

Wenn es wirklich um DICH geht DIES was du immer schon warst, auch bevor du wurdest – kann mit Gewissheit gesehen werden, das DAS HIER ALLES nur in DIR  geschieht.

Gibt es Fragen dazu, gibt es diesen Koan: Du bist…

…lass dich fressen, liebe und sei still…

Der „direkte Weg“ kann auch zum Hindernis werden, wenn du auch nur einem Gedanken-Konzept glaubst – und glauben an einen Gedanken muß und wird im Menschen passieren; im Scheitern liegt die Gnade, dir selbst in die Arme der Grundlosigkeit zu fallen. Ist die Bereitschaft da „dein ganzes Leben vollständig zu opfern“ – wird DIES HIER nicht das nächste Gedanken-Konzept sein was du  fein säuberlich in die Vitrine stellt und mit dem Staubtuch des Geistes pflegst – es wird erkannt und  genutzt als  „Mittel“ dir der eigene Beweis zu sein für DIES EINE, was du bist…

„Verständnis bedeutet die Wahrheit bei sich zu haben. Wer versteht erzeugt Identität mit dem Wirklichen“ „Haben“ ist kein Haben, es ist die durchschlagende Entschlossenheit zu sehen das du bist was du bist , ohne in „Objekten“ oder „Nicht-Objekten“ suchen zu müßen – einfach zu sehen was sein ist… „Identität mit dem Wirklichen“ Wortloses-Verstehen und Verweilen  in diesem unausgesprochen ICH-SEIN was „kein Wissen über“ sich braucht – und ewig dreh und Angelpunkt von allem ist. Es ist diese ICH-SEIN welches mit sich in spricht und alles in Stille umarmt, … weil alles in IHM ist, und es ist was du bist…. Die ganze Welt ist dein Ashram, doch ist die Freude im Sog des Inneren zu sein unermesslich, absolute Berührung ohne Zweites …Du bist in bester Gesellschaft, in diesem direkten Erleben DU SELBST…

 

no-master

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Mensch-Sein

HIER

Alles Suche, jeder Prozeß, alle Theorie, kann aufgegeben werden für DAS HIER, hier spielt die Musik, hörst du es, es bedarf keiner Interpretation um zu sein…
Ganz simpel, wenn ich DAS HIER schreibe, meine ich kein „spirituelles Erwachen“ oder ein „besonderes SEIN“ nein… den Hintern auf dem ich sitz, Atem der geschieht, Vögel zwitschern das gehört wird, eben das was wahrgenommen und erlebt wird, eben das was geschieht
Alle Suche  -ob im GROSSEN oder Kleinen- ist letztlich die Suche nach dir Selbst. Das scheint endlos, weil es kein Selbst gibt was DU finden kannst, weil du bist, was du bist und es zu DEM HIER nichts zweites gibt. Stößt du mit der „Nase“ darauf, geschieht die Entdeckung überall, doch ist es nichts was zu greifen wäre – dies zu sehen und sich DEM zu ergeben könnte man Erwachen nennen… Doch spielt sich Erwachen nicht im Raum der Benennungen ab, es ist frei in allem, geschieht immer spontan aus sich heraus und im Erleben des ungeteilten Bewusstsein trägt es den Geschmack der Freiheit, in allem, in sich… Ein Leichtes jedes Konzept, jede Erkenntnis, jedes Erwachen für DAS zu verwerfen und einfach zu sein was du bist. Ein Leichtes, weil es einfach passiert, niemand der es machen oder lassen könnte. Es wird so gerne von Frieden, Liebe, Wahrheit und dem Sein gesprochen oder wie dieser hier der gerne über Freiheit spricht, sie liebt und sie unbedingt in allem erfährt – vielleicht hört sich das viel zu gut an und wie leicht kann man daraus das nächste „Objekt“ die nächste Schublade basteln. Wenn du DIES liebst ist ES in allem offensichtlich und in der Liebe zu DEM -die keinen Abstand kennt-, macht es mit allem Ausgedachten, den Interpretierten und allen Benennung „über“ Schluß, öffnet den Raum den des Erlebens -ganz sanft- für das was keinen Anfang und kein Ende hat….

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Lieber Nitya, danke für dies geniale Gif vom ollen Hui Neng, ich war so frei – einfach erfrischend;-)

und auch oben DAS ist von dir… DANKE

huineng

Stille

Erstaunlich und inspirierend diese Radikalität …

Manchmal fallen, bei mir, die Worte im Satsang „Ich bin Tod…“ und man schaut mich entsetzt an – hier bei all den christlichen Mystikern, wie auch bei Ranjit Maharaj, immer wieder die selbe Aussage, mit anderen Worten.

Lebendig und TOD zu SEIN, ist einfach die größte Freude, weil du im Sehen und Erleben, von jedem „Objekt“, frei bist…

Es ist verrückt, es wird, in allem möglichen, eine Liebe und eine Freiheit gesucht – die nur in nichts entdeckt wird, wo du nichts bist.  Es ist auflösend und so gewöhnlich das dies das Blut des HERZENS zum fließen bringt – und nur dies ist die Liebe die in allem ersehnt wird, nur in nichts gefunden ist.

Lasse dich, lass Gott und sei still – so ist Gott geehrt in dem du in ihm bist und nichts anderes ist…

 

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Verehrter Leser, du mußt nichts lassen und nichts machen, ausser dich interessiert DAS Absolute, dieser Nirguna-Parabrahman … mehr wie ein paar warme Worte .

In der „Satsangzsene“  gehts meist darum das alles gut ist  und DAS SO-sein alles beinhaltet, und teilweise wird „Erwachen“ oder eine Befreiung vom Ich versprochen (die nur in kasperhaften Bereiches  des Systems eindringt) weil es meist eher Entertainment ist… und das fühlt sich doch auch schön an. JA es soll so sein und nichts was falsch daran ist – doch interessiert es mich kaum… In meinen Augen ist es falsch dort stehen zu bleiben, es ist einfach die Basis –  nicht mehr und nicht weniger.

Der einzige dem ich im innersten wirklich vertraut habe, dem ollen Nisargadatta, „werden sie ihr eigener Beweis für das nonduale Absolute“„Erkennen sie die Welt als falsch und lassen sie sie hinter sich“ das hat Konsequenzen, das sprengt all die Montagepunkte des „ich“ und läßt sie dort münden wo sie vor dem ich bin immer schon zuhause waren

Die Konsequenz, einfach still zu sein.

Ok, dich interessiert es, aber du kannst nicht still sein, sei damit still, BAM, BAM, BAM, BAM, BAM …

Wundert euch nicht, schaut hier, was man im Internet finden*lach*

Wenn die Konzepte und Krücken letztlich einfach so weggefallen, entdecken sie das sie einfach so, frei in der Grundlosigkeit stehen und es ihre Natur ist, ungeteilt vor allem zu sein, was sie sind – nicht als etwas, und nicht als „etwas“ das „wirklich“ verstanden werden könnte. Doch als dies lebendige SEIN was sich noch nichtmal als SEIN ausmacht und einfach IST was es ist…