Leben · Meditation · nichts von Heilig... · offene Weite, ... · Selbsterforschung · Stille · Zen

Das Mark des Zen

Advertisements
nichts von Heilig... · offene Weite, ... · Satsang · Stille

Freiheit

Was ich unter Stille verstehe, ist die völlige Abwesenheit von Worten und Gedanken. Haben Sie jemals darüber nachgedacht, woher ein Wort kommt? Ehe ein Wort stimmhaft wird, muss ein Gedanke, eine Bewegung im Bewusstsein da sein, und demzufolge ist die Quelle des Wortes wie des Gedankens das Bewusstsein.

Wenn Sie dies verstehen, werden Sie auch begreifen, dass vollkommene Stille nur in der Abwesenheit von Gedanken möglich ist – nur, wenn die Gedanken aufhören und der Vorgang des Konzepte- und Objekte-Schaffens unterbrochen wird.
Hört das Konzepte-Schaffen auf, kann die Identität, die Grundlage des Konzepte-Schaffens, nicht weiter existieren; und in Abwesenheit der Identität gibt es kein Gebundensein. (Aus Pointers, Ramesh Balsekar, Nisargadatta – Verlag Kamphausen)

 

Leben · Meditation · offene Weite, ... · Satsang · Selbsterforschung · Stille

Nirupana – Die direkte Einsicht

Hier geht es einfach und ganz simpel um die direkte Einsicht in die Freiheit deiner Natur. Deine Natur ist immer bei dir, weil es ist was du bist – daran gibt es nichts zu rütteln. Im der direkten Einsicht, dem Durchdringen und Erfassen, darin offenbart sich der höchste Wert, DAS zu SEIN-was-du bist.

HIER spielt die Musik, DAS HIER ist alles was ist; dies gilt es zu durchdringen

Es geht darum herauszufinden wer du wirklich bist. Und es kann nur intuitiv festgestellt werden durch das Sehen dessen was ist und das Erkennen das es nicht das ist was du bist. Alles was du wahrnehmen kannst, kann nicht das sein was du bist! Für den denkenden unruhigen, Ich-fixierten Verstand ist das nicht zugänglich. Für das direkte, Intuitive Erfassen, Offensichtlichkeit im unmittelbaren Erleben. Darin zu verweilen öffnet das lebendige Mysterium ganz aus sich heraus. Bringt stille Schönheit und die Freiheit deiner Natur hervor.

Jeden Morgen erscheint auf mysteriöse Weise dies Ich Bin und damit dieser all zu vertraute Körper und die Welt. Das wird meist als normal und natürlich hingenommen; du quälst dich, oder erfreust dich an deinem Leben und siehst nicht das es nur Bilder sind, die wie bei einem Daumenkino an dir vorüber rauschen. Ein sich vorstellen von Vorstellungen. Der Brennpunkt; genau HIER anzuhalten, bei diesem Ich Bin was immer und unbedingt bei dir ist und so den Körper, die Welt und letztlich dies Ich Bin zu durchschauen. Hierin öffnet sich die lebendige Einsicht das du selbst im RAUM der Erfahrungen nicht vorhanden bist und alles was erscheint, ALLES einfach nur Beweis deiner Existenz ist. Die ganze EXISTENZ zu durchdringen, ist kein Tun – es geschieht im still sein und im lassen der Dinge…

Wird DAS was ist, im wortlosen Verstehen, des Unmittelbaren erlebt, ist die Freiheit deiner Natur, ohne Unterscheidung, in allem offenbar. Das scheint mir der entscheidende Punkt.

In Klarheit und Sanftheit HIER zu Sein, schafft einen Raum, daß alles was da ist durchdrungen werden kann, und so seinen gedachten und konzeptuellen Überbau – in der Grundlosigkeit der EXISTENZ – verliert, und die lebendige Freiheit des Ewigen, DAS was deine Natur ist zur erlebten, unumstosslichen Gewissheit wird.

1352767193a5wmn

Meditation · nichts von Heilig... · Satsang · Selbsterforschung · Stille

In bester Gesellschaft

Wirklich ist, was ist und nicht wird, was sich selbst enthüllt, was von nichts ausser sich selbst abhängig ist.

Die Stille ist die mächtigste Form der Kommunikation…

Wahre Herrlichkeit besteht darin, nicht mehr zu existieren.  Um diesen Zustand zu enthüllen ist es notwenig sich vollständig und ganz zu opfern…

Die am meisten auflösende Meditationsform ist das Verständnis, der direkte Weg, der ins Zentrum des Seins führt. Verständnis bedeutet die Wahrheit bei sich zu haben. Wer versteht erzeugt Identität mit dem Wirklichen

(aus Raphael, Der Dreifache Feuerweg, Kapitel Meditation 10, 11, 12, 13)

Selten das ich Zitate kommentiere, da mir dies sehr direkt und doch abstrakt in der Sprach erscheint, ein paar „abstrakte“ Worte von mir: …“der Zustand nicht zu existiren“, wenn nur sein ist, was sich nicht beschreibt – ist da ungeteilte-Energeitk-von-Leben, als direkte Erfahrung, die auf das fällt was Selbst-Natur ist, daraus erwächst transzendente Einsicht, die augenblicklich und umfassend ist…

„Verständis“, ist kein drehen in Gedanken-  und Wissensspielen – es ist die Gewissheit zu Sein-was-du-bist.

Zu Sein was du bist, ist nicht Kurt oder Sabine, Alex oder Frau Müller – dies gespeicherte Erfahrungsgut von Geschichte aus Gedanken und Gefühlen – es ist das erscheinen der höchten Wirklichkeit JETZT HIER, die deine Natur – ohne Namen – IST.

Du mußt nichts machen um es zu sein – du bist die höchte Wirklichkeit, alles was erscheint sind die Glieder des Absoluten… du selbst, in deinem Erscheinen…

Dafür braucht es nicht – weil du es bist – und alles was dem scheinbar entgegen steht – kann der höchsten Wirklichkeit  nichts anhaben und muß augenblicklich fallen…

Re-intigration in die höchste Wirklichkeit, nenne es deine wahre Natur, Erleuchtung, Erwachen, Verwirklichung – alles nur Konzepte und Worte die hindeuten können…

Wenn es wirklich um DICH geht DIES was du immer schon warst, auch bevor du wurdest – kann mit Gewissheit gesehen werden, das DAS HIER ALLES nur in DIR  geschieht.

Gibt es Fragen dazu, gibt es diesen Koan: Du bist…

…lass dich fressen, liebe und sei still…

Der „direkte Weg“ kann auch zum Hindernis werden, wenn du auch nur einem Gedanken-Konzept glaubst – und glauben an einen Gedanken muß und wird im Menschen passieren; im Scheitern liegt die Gnade, dir selbst in die Arme der Grundlosigkeit zu fallen. Ist die Bereitschaft da „dein ganzes Leben vollständig zu opfern“ – wird DIES HIER nicht das nächste Gedanken-Konzept sein was du  fein säuberlich in die Vitrine stellt und mit dem Staubtuch des Geistes pflegst – es wird erkannt und  genutzt als  „Mittel“ dir der eigene Beweis zu sein für DIES EINE, was du bist…

„Verständnis bedeutet die Wahrheit bei sich zu haben. Wer versteht erzeugt Identität mit dem Wirklichen“ „Haben“ ist kein Haben, es ist die durchschlagende Entschlossenheit zu sehen das du bist was du bist , ohne in „Objekten“ oder „Nicht-Objekten“ suchen zu müßen – einfach zu sehen was sein ist… „Identität mit dem Wirklichen“ Wortloses-Verstehen und Verweilen  in diesem unausgesprochen ICH-SEIN was „kein Wissen über“ sich braucht – und ewig dreh und Angelpunkt von allem ist. Es ist diese ICH-SEIN welches mit sich in spricht und alles in Stille umarmt, … weil alles in IHM ist, und es ist was du bist…. Die ganze Welt ist dein Ashram, doch ist die Freude im Sog des Inneren zu sein unermesslich, absolute Berührung ohne Zweites …Du bist in bester Gesellschaft, in diesem direkten Erleben DU SELBST…

 

no-master