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Das Glück ist ein Schmetterling

„Das Glück ist ein Schmetterling,“ sagte der Meister,

„jag ihm nach und es entwischt Dir. Setzt Dich hin und er lässt Dich auf Deiner Schulter nieder.“

„Was soll ich also tun um das Glück zu erlangen?“

„Hör auf hinter ihm her zu sein.“

„Gibt es denn nichts was ich tun kann?“

„Du könntest versuchen Dich ruhig hinzusetzen, wenn Du es wagst.“

(Aus: „Eine Minute Unsinn“von Anthony de Mello)

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Meditation · Selbsterforschung · Stille

Verstehen

13.Die am meisten auflösende Meditationsform ist das Verständnis, der direkte Weg, der ins Zentrum des Seins führt. Verständnis bedeutet die Wahrheit bei sich zu haben. Wer versteht erzeugt Identität mit dem Wirklichen.

14.Verstehen bedeutet, sich aller unterbewusstser Inhalte und aller Kristallisierungen des Kollektiven Unterbewussten vollständig zu entledigen.

Verstehen bedeutet tiefe Achtsamkeit, ruhiges Denken und Intensität der Wahrnehmung ohne Überlagerungen.

15.Verstehen bedeutet, das gesamte Bewusstsein mit der enthüllten Wahrheit zu durchdringen, und das zieht eine Katharsis nach sich. Das wahre Verständnis ist nicht sinnlicher Ordnung. Eine Gegebenheit intellektuell zu erfassen ist etwas anderes, als sie zu verstehen. Im Verstehen ist aktive Handlung des Bewusstseins, aufsteigendes Feuer, Synthese und Beherrschung des „inneren Hörens“.

(aus Raphael, Der Dreifache Feuerweg, Kapitel Meditation 13, 14, 15)

 

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Nur GOTT

 

 

Alle Fragen enden, wie auch die Idee der Antwort, wenn GOTT an erster Stelle steht und DU darin nichts bist.

Dein Leid, dein Kampf und deine Suche haben ein Ende, wenn du bereit bist, deine Geschichte in Gottes Hand zu legen. Es ist ein anvertrauen in das GANZE, in dem Vertrauen, dass all das nie dein war… 

(aus DAS HIER Eine Liebesbeziehung mit Nichts)

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Photo Lisa Spreckelmeyer Quelle Pixellio

 

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Freiheit

Was ich unter Stille verstehe, ist die völlige Abwesenheit von Worten und Gedanken. Haben Sie jemals darüber nachgedacht, woher ein Wort kommt? Ehe ein Wort stimmhaft wird, muss ein Gedanke, eine Bewegung im Bewusstsein da sein, und demzufolge ist die Quelle des Wortes wie des Gedankens das Bewusstsein.

Wenn Sie dies verstehen, werden Sie auch begreifen, dass vollkommene Stille nur in der Abwesenheit von Gedanken möglich ist – nur, wenn die Gedanken aufhören und der Vorgang des Konzepte- und Objekte-Schaffens unterbrochen wird.
Hört das Konzepte-Schaffen auf, kann die Identität, die Grundlage des Konzepte-Schaffens, nicht weiter existieren; und in Abwesenheit der Identität gibt es kein Gebundensein. (Aus Pointers, Ramesh Balsekar, Nisargadatta – Verlag Kamphausen)

 

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Nirupana – Die direkte Einsicht

Hier geht es einfach und ganz simpel um die direkte Einsicht in die Freiheit deiner Natur. Deine Natur ist immer bei dir, weil es ist was du bist – daran gibt es nichts zu rütteln. Im der direkten Einsicht, dem Durchdringen und Erfassen, darin offenbart sich der höchste Wert, DAS zu SEIN-was-du bist.

HIER spielt die Musik, DAS HIER ist alles was ist; dies gilt es zu durchdringen

Es geht darum herauszufinden wer du wirklich bist. Und es kann nur intuitiv festgestellt werden durch das Sehen dessen was ist und das Erkennen das es nicht das ist was du bist. Alles was du wahrnehmen kannst, kann nicht das sein was du bist! Für den denkenden unruhigen, Ich-fixierten Verstand ist das nicht zugänglich. Für das direkte, Intuitive Erfassen, Offensichtlichkeit im unmittelbaren Erleben. Darin zu verweilen öffnet das lebendige Mysterium ganz aus sich heraus. Bringt stille Schönheit und die Freiheit deiner Natur hervor.

Jeden Morgen erscheint auf mysteriöse Weise dies Ich Bin und damit dieser all zu vertraute Körper und die Welt. Das wird meist als normal und natürlich hingenommen; du quälst dich, oder erfreust dich an deinem Leben und siehst nicht das es nur Bilder sind, die wie bei einem Daumenkino an dir vorüber rauschen. Ein sich vorstellen von Vorstellungen. Der Brennpunkt; genau HIER anzuhalten, bei diesem Ich Bin was immer und unbedingt bei dir ist und so den Körper, die Welt und letztlich dies Ich Bin zu durchschauen. Hierin öffnet sich die lebendige Einsicht das du selbst im RAUM der Erfahrungen nicht vorhanden bist und alles was erscheint, ALLES einfach nur Beweis deiner Existenz ist. Die ganze EXISTENZ zu durchdringen, ist kein Tun – es geschieht im still sein und im lassen der Dinge…

Wird DAS was ist, im wortlosen Verstehen, des Unmittelbaren erlebt, ist die Freiheit deiner Natur, ohne Unterscheidung, in allem offenbar. Das scheint mir der entscheidende Punkt.

In Klarheit und Sanftheit HIER zu Sein, schafft einen Raum, daß alles was da ist durchdrungen werden kann, und so seinen gedachten und konzeptuellen Überbau – in der Grundlosigkeit der EXISTENZ – verliert, und die lebendige Freiheit des Ewigen, DAS was deine Natur ist zur erlebten, unumstosslichen Gewissheit wird.

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