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Sei einfach still

be still

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Meditation · Selbsterforschung · Stille

Verstehen

13.Die am meisten auflösende Meditationsform ist das Verständnis, der direkte Weg, der ins Zentrum des Seins führt. Verständnis bedeutet die Wahrheit bei sich zu haben. Wer versteht erzeugt Identität mit dem Wirklichen.

14.Verstehen bedeutet, sich aller unterbewusstser Inhalte und aller Kristallisierungen des Kollektiven Unterbewussten vollständig zu entledigen.

Verstehen bedeutet tiefe Achtsamkeit, ruhiges Denken und Intensität der Wahrnehmung ohne Überlagerungen.

15.Verstehen bedeutet, das gesamte Bewusstsein mit der enthüllten Wahrheit zu durchdringen, und das zieht eine Katharsis nach sich. Das wahre Verständnis ist nicht sinnlicher Ordnung. Eine Gegebenheit intellektuell zu erfassen ist etwas anderes, als sie zu verstehen. Im Verstehen ist aktive Handlung des Bewusstseins, aufsteigendes Feuer, Synthese und Beherrschung des „inneren Hörens“.

(aus Raphael, Der Dreifache Feuerweg, Kapitel Meditation 13, 14, 15)

 

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Nur GOTT

 

 

Alle Fragen enden, wie auch die Idee der Antwort, wenn GOTT an erster Stelle steht und DU darin nichts bist.

Dein Leid, dein Kampf und deine Suche haben ein Ende, wenn du bereit bist, deine Geschichte in Gottes Hand zu legen. Es ist ein anvertrauen in das GANZE, in dem Vertrauen, dass all das nie dein war… 

(aus DAS HIER Eine Liebesbeziehung mit Nichts)

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Photo Lisa Spreckelmeyer Quelle Pixellio

 

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WHAT TO DO

Gestern begann ich den Beitrag „Ein Mensch ist ein Mensch“ mit:

„…du kannst deiner Geschichte nicht entgehen, weil DU-es-bist

aber es kann festgestellt werden da niemand drin ist!“

 

Das Verrückte ist eben, dem LEBEN  ist es ohne Bedeutung ob du bei der Müllabfuhr arbeites, Psychologe, Mutter mit Kind, Rentner, Erleuchtet oder Super Avatar, oder irgend ein anderer Hosenpupser bist. GANZHEIT spielt sich durch alle Formen, und da ist keine Unterscheidung. Da ist auch keine Unterscheidung wenn das erfahren oder Erkannt wird, da es in dem Sinne und vor allem im direkten Sinne keine Erfahrung ist, die man unterscheiden könnte.

Ein Mensch ist IMMER ein Mensch und vorallem IMMER DAS was der Mensch ist. So kann es interessant sein, zu erforschen was IMMER und beständig ist

Wenn gesehen wird, das da niemand ist, wird Leerheit-Fülle und Freiheit erfasst in allem. Zu guter letzt, das man noch nicht mal von ALLEM sprechen kann; weil in dem was Wirklichkeit IST, kein Raum für Verwirklichung oder eine Art von Wirklichkeit ist. Und DAS ist nicht in Seperation zu dem was scheinbar erscheint und erfahren wird.

Bitte, das kann nicht verstanden werden, maximal intuitiv erfasst, aus dem was du bist…

und dann wird gesehen das du schon vor dem Intuitiven erfassen bist und nichts erfasst werden muss. Alles kann sein wie es ist.

 

Alles kann sein wie es ist, auch das Veränderung ansteht!

 

Das Leben hat keinerlei Anspruch an die Rolle der Erscheinung, Anspruch (welcher  Art auch immer) taucht in dir auf, du willst und mußt sogar etwas machen – und wenn es nur das Sehen und Erleben ist: …das es DAS HIER ist, ES gut ist und keine Rolle spielt, weil es ist was es ist“ ich find das ein bisschen geschmacklos, aber was hier geschieht ist eh alles Geschmackssache – in dem Moment wo auch ein Schmecker geschmeckt wird.

 

Um das hier rund zu kriegen, der Beitrag von gestern endete mit dem Satz, „Rameshwara, würdest du mich bitte segnen?“…

und hier der kleine Dialog und die Segnung die dann folgte:

…Willst du mich veräppeln?!

„Nein, niemals…“

(Der olle Rameshwara greift neben sich, ein Büchlein von Ikkyû Sôjun, Gedichte der Verrückten Wolke, schlägt wahllos eine Seite auf und liest mit wehenden Armen)

Hier, ein Segensspruch für dich: „Dieser Steinbuddha verdient all die Vogelscheiße, die er abbekommt. Ich schwenke meine dürren Arme wie schlanke Blumen im Wind.“

 

 

Warum sollte einer sein „Karma“ fressen wollen, ansatt sich von einem Segnen zu lassen? Der Beklobbte Ikkyu, schmiss mit Vogelscheiße und Blumen. Nisargadatta gab auch keinen Darshan  weil er niemanden an der Nase rumführen wollte und ich hier, fühl mich veräppelt wenn sowas kommt… Hier sitzt ja auch kein Meister, zu dem Suchende und Schüler zum Satsang kommen, das wäre ja schlimm, und dann noch mit der göttlichen Kraft segnet, oder mit Thors Hammer *Hilfeeee…

Maximal trifft sich die Freiheit des EINEN und spielt Satsang, das kann erfasst und durchdrungen werden, Freiheit die immer wieder in allem das erste Mal geschmeckt wird, und dabei fällt nebenbei soviel an Konzept-Haft ab – etwas was beiläufig geschieht. Man kann die Dinge anschauen, wenn man will, interessannter oder sagen wir wesentlicher DIES zu sehen, was sieht (und  DIES zu sehen, das geht nicht) du fällt auf DAS, was ungeteiltes Bewusstsein ist, ohne an etwas festzuhalten  und so kann alles durchschaut werden…

Nochmal, warum sollte einer sein „Karma“ fressen“ ansatt sich von einem anderen Segnen zu lassen?  Das was an Information im Körper und RAUM vorhanden ist, vorbehaltlos zu nehmen ohne davon etwas zu nehmen. Verbrennt die Idee (von Mangel) das etwas gebraucht wird- die Bindung an die Dinge verbrennt einfach, fällt einfach ab, weil das was ist nicht mit Zuckerguss beklebt wird. Im Satsang zu sitzen (oder wo auch immer) und zu erfassen das da kein „Meister“ ist und kein „Schüler“ist. Ich und du maximal eine Funktion der GANZHEIT von Leben ist, läßt einfach tiefer einsinken, in das wo es kein Tiefer und substanziell keine Trennung gibt, eben nicht-zwei ist, als direkte Erfahrung.

Wer beginnt seine Suppe selbst auszulöffeln, ohne selbst-deffinition, ist im unmittelbaren Erleben deffinitiv frei, als das was er ist – es muß keiner Form entsprechen, kann nicht erlernt werden, kein Schritt führt dort hin. Es ist einfach, weil du es bist und dies „weil du es bist“ ist in Worten schon zuviel, maximal sein was nichts über sich weiß und weder ist noch nicht ist…

 

Ich werf hier einfach mit Steinen auf alles was sich bewegt; what to do

 

…naja, ich find direkte Einsicht, die im Verspeisen und sich verspeisen lassen geschieht; Leben leben und sich leben lassen mehr als GUT…

Stilles Sitzen (und) Non-duale Hingabe, die dich und alles an das hingibt was Selbst ist und kein Selbst kennt.

Spiele die Spaß machen, wenn sie keine Absicht oder Ziele verfolgen, weil alles DAS – Ziel und Selbst-genuss – ist…

 

 

 

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Nirupana – Die direkte Einsicht

Hier geht es einfach und ganz simpel um die direkte Einsicht in die Freiheit deiner Natur. Deine Natur ist immer bei dir, weil es ist was du bist – daran gibt es nichts zu rütteln. Im der direkten Einsicht, dem Durchdringen und Erfassen, darin offenbart sich der höchste Wert, DAS zu SEIN-was-du bist.

HIER spielt die Musik, DAS HIER ist alles was ist; dies gilt es zu durchdringen

Es geht darum herauszufinden wer du wirklich bist. Und es kann nur intuitiv festgestellt werden durch das Sehen dessen was ist und das Erkennen das es nicht das ist was du bist. Alles was du wahrnehmen kannst, kann nicht das sein was du bist! Für den denkenden unruhigen, Ich-fixierten Verstand ist das nicht zugänglich. Für das direkte, Intuitive Erfassen, Offensichtlichkeit im unmittelbaren Erleben. Darin zu verweilen öffnet das lebendige Mysterium ganz aus sich heraus. Bringt stille Schönheit und die Freiheit deiner Natur hervor.

Jeden Morgen erscheint auf mysteriöse Weise dies Ich Bin und damit dieser all zu vertraute Körper und die Welt. Das wird meist als normal und natürlich hingenommen; du quälst dich, oder erfreust dich an deinem Leben und siehst nicht das es nur Bilder sind, die wie bei einem Daumenkino an dir vorüber rauschen. Ein sich vorstellen von Vorstellungen. Der Brennpunkt; genau HIER anzuhalten, bei diesem Ich Bin was immer und unbedingt bei dir ist und so den Körper, die Welt und letztlich dies Ich Bin zu durchschauen. Hierin öffnet sich die lebendige Einsicht das du selbst im RAUM der Erfahrungen nicht vorhanden bist und alles was erscheint, ALLES einfach nur Beweis deiner Existenz ist. Die ganze EXISTENZ zu durchdringen, ist kein Tun – es geschieht im still sein und im lassen der Dinge…

Wird DAS was ist, im wortlosen Verstehen, des Unmittelbaren erlebt, ist die Freiheit deiner Natur, ohne Unterscheidung, in allem offenbar. Das scheint mir der entscheidende Punkt.

In Klarheit und Sanftheit HIER zu Sein, schafft einen Raum, daß alles was da ist durchdrungen werden kann, und so seinen gedachten und konzeptuellen Überbau – in der Grundlosigkeit der EXISTENZ – verliert, und die lebendige Freiheit des Ewigen, DAS was deine Natur ist zur erlebten, unumstosslichen Gewissheit wird.

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