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Alle(s) Liebe, Ronny

shanti

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Das Glück ist ein Schmetterling

„Das Glück ist ein Schmetterling,“ sagte der Meister,

„jag ihm nach und es entwischt Dir. Setzt Dich hin und er lässt Dich auf Deiner Schulter nieder.“

„Was soll ich also tun um das Glück zu erlangen?“

„Hör auf hinter ihm her zu sein.“

„Gibt es denn nichts was ich tun kann?“

„Du könntest versuchen Dich ruhig hinzusetzen, wenn Du es wagst.“

(Aus: „Eine Minute Unsinn“von Anthony de Mello)

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Nur GOTT

 

 

Alle Fragen enden, wie auch die Idee der Antwort, wenn GOTT an erster Stelle steht und DU darin nichts bist.

Dein Leid, dein Kampf und deine Suche haben ein Ende, wenn du bereit bist, deine Geschichte in Gottes Hand zu legen. Es ist ein anvertrauen in das GANZE, in dem Vertrauen, dass all das nie dein war… 

(aus DAS HIER Eine Liebesbeziehung mit Nichts)

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Photo Lisa Spreckelmeyer Quelle Pixellio

 

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WHAT TO DO

Gestern begann ich den Beitrag „Ein Mensch ist ein Mensch“ mit:

„…du kannst deiner Geschichte nicht entgehen, weil DU-es-bist

aber es kann festgestellt werden da niemand drin ist!“

 

Das Verrückte ist eben, dem LEBEN  ist es ohne Bedeutung ob du bei der Müllabfuhr arbeites, Psychologe, Mutter mit Kind, Rentner, Erleuchtet oder Super Avatar, oder irgend ein anderer Hosenpupser bist. GANZHEIT spielt sich durch alle Formen, und da ist keine Unterscheidung. Da ist auch keine Unterscheidung wenn das erfahren oder Erkannt wird, da es in dem Sinne und vor allem im direkten Sinne keine Erfahrung ist, die man unterscheiden könnte.

Ein Mensch ist IMMER ein Mensch und vorallem IMMER DAS was der Mensch ist. So kann es interessant sein, zu erforschen was IMMER und beständig ist

Wenn gesehen wird, das da niemand ist, wird Leerheit-Fülle und Freiheit erfasst in allem. Zu guter letzt, das man noch nicht mal von ALLEM sprechen kann; weil in dem was Wirklichkeit IST, kein Raum für Verwirklichung oder eine Art von Wirklichkeit ist. Und DAS ist nicht in Seperation zu dem was scheinbar erscheint und erfahren wird.

Bitte, das kann nicht verstanden werden, maximal intuitiv erfasst, aus dem was du bist…

und dann wird gesehen das du schon vor dem Intuitiven erfassen bist und nichts erfasst werden muss. Alles kann sein wie es ist.

 

Alles kann sein wie es ist, auch das Veränderung ansteht!

 

Das Leben hat keinerlei Anspruch an die Rolle der Erscheinung, Anspruch (welcher  Art auch immer) taucht in dir auf, du willst und mußt sogar etwas machen – und wenn es nur das Sehen und Erleben ist: …das es DAS HIER ist, ES gut ist und keine Rolle spielt, weil es ist was es ist“ ich find das ein bisschen geschmacklos, aber was hier geschieht ist eh alles Geschmackssache – in dem Moment wo auch ein Schmecker geschmeckt wird.

 

Um das hier rund zu kriegen, der Beitrag von gestern endete mit dem Satz, „Rameshwara, würdest du mich bitte segnen?“…

und hier der kleine Dialog und die Segnung die dann folgte:

…Willst du mich veräppeln?!

„Nein, niemals…“

(Der olle Rameshwara greift neben sich, ein Büchlein von Ikkyû Sôjun, Gedichte der Verrückten Wolke, schlägt wahllos eine Seite auf und liest mit wehenden Armen)

Hier, ein Segensspruch für dich: „Dieser Steinbuddha verdient all die Vogelscheiße, die er abbekommt. Ich schwenke meine dürren Arme wie schlanke Blumen im Wind.“

 

 

Warum sollte einer sein „Karma“ fressen wollen, ansatt sich von einem Segnen zu lassen? Der Beklobbte Ikkyu, schmiss mit Vogelscheiße und Blumen. Nisargadatta gab auch keinen Darshan  weil er niemanden an der Nase rumführen wollte und ich hier, fühl mich veräppelt wenn sowas kommt… Hier sitzt ja auch kein Meister, zu dem Suchende und Schüler zum Satsang kommen, das wäre ja schlimm, und dann noch mit der göttlichen Kraft segnet, oder mit Thors Hammer *Hilfeeee…

Maximal trifft sich die Freiheit des EINEN und spielt Satsang, das kann erfasst und durchdrungen werden, Freiheit die immer wieder in allem das erste Mal geschmeckt wird, und dabei fällt nebenbei soviel an Konzept-Haft ab – etwas was beiläufig geschieht. Man kann die Dinge anschauen, wenn man will, interessannter oder sagen wir wesentlicher DIES zu sehen, was sieht (und  DIES zu sehen, das geht nicht) du fällt auf DAS, was ungeteiltes Bewusstsein ist, ohne an etwas festzuhalten  und so kann alles durchschaut werden…

Nochmal, warum sollte einer sein „Karma“ fressen“ ansatt sich von einem anderen Segnen zu lassen?  Das was an Information im Körper und RAUM vorhanden ist, vorbehaltlos zu nehmen ohne davon etwas zu nehmen. Verbrennt die Idee (von Mangel) das etwas gebraucht wird- die Bindung an die Dinge verbrennt einfach, fällt einfach ab, weil das was ist nicht mit Zuckerguss beklebt wird. Im Satsang zu sitzen (oder wo auch immer) und zu erfassen das da kein „Meister“ ist und kein „Schüler“ist. Ich und du maximal eine Funktion der GANZHEIT von Leben ist, läßt einfach tiefer einsinken, in das wo es kein Tiefer und substanziell keine Trennung gibt, eben nicht-zwei ist, als direkte Erfahrung.

Wer beginnt seine Suppe selbst auszulöffeln, ohne selbst-deffinition, ist im unmittelbaren Erleben deffinitiv frei, als das was er ist – es muß keiner Form entsprechen, kann nicht erlernt werden, kein Schritt führt dort hin. Es ist einfach, weil du es bist und dies „weil du es bist“ ist in Worten schon zuviel, maximal sein was nichts über sich weiß und weder ist noch nicht ist…

 

Ich werf hier einfach mit Steinen auf alles was sich bewegt; what to do

 

…naja, ich find direkte Einsicht, die im Verspeisen und sich verspeisen lassen geschieht; Leben leben und sich leben lassen mehr als GUT…

Stilles Sitzen (und) Non-duale Hingabe, die dich und alles an das hingibt was Selbst ist und kein Selbst kennt.

Spiele die Spaß machen, wenn sie keine Absicht oder Ziele verfolgen, weil alles DAS – Ziel und Selbst-genuss – ist…

 

 

 

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Ein Mensch, ist ein Mensch

…du kannst deiner Geschichte nicht entgehen, weil DU-es-bist

aber es kann festgestellt werden da niemand drin ist

Vor einiger Zeit nannte mich jemand MEISTER. Das ist mir glaub ich noch nie passiert, und ist auch nicht in meinem Sinnen…

 

Doch, einer nennt mich Meister, und das darf er auch, WARUM ER? …und andere nicht. Ganz einfach, weil er weder weiß, wer er ist, geschweige denn wer ich bin und auch keine Antwort dazu gebraucht wird. Da ist Meister dann ein großer Spaß – ansonsten ist es die unüberwindbare Distanz.

 

Niemand kann zu einem Meister werden. Wenn dann ist ES ist immer die totale Abwesenheit von dir,  als Beschreibung – die DIES HIER IST…

 

Naja, ich könnte es ja einfach akzeptieren, oder mich drin baden, das man mich Meister nennt. Neee, wenn dies Männlein HIER Dinge als unakzeptable auffasst werden sie nicht spiritualisert oder zum selbstzweck benutzt. Für mich ist das ganz simpel ein MENSCH, ist ein MENSCH, egal wie er ist. Und was hier im Satsang stattfindet ist un-vollkommen Mensch zu sein  und sich TOTAL zu erfassen, als DAS was du bist, …

Hier wird halt Gesessen und Geschaut-was-ist –  und das Leben darf gelebt werden – wie auch immer, am besten aus dieser Vollständigkeit und Freiheit, deiner Natur.

Spiele die hier keinen Sinn machen, Extra-Runden im Mind zu drehen, an Storyś, Erkenntnissen und Erwachen von vorgestern  zu „glauben“ und so nur den mentalen Scheißhaufen weiter vollzukacken, anstatt das ganze Wissen aus zweiter Hand abbrennen zu lassen. Wie war das noch „Angekettet an dies Brennende Haus, entzünde ich selbst die Flammen“ (Bankai)   Das ist nix dramatisches;-))),

Einfach all die Meinungen lassen, still sein und lieben – damit bist du schon mitten… Selbst „im brennenden Haus “ kann die Schönheit DESSEN entdeckt werden, und zugleich gesehen das es keinen Sehenden gibt. Vielleicht ist das die beständige Übung, der Nicht-Übung, ich habe keine Ahnung. Mit „ich habe keine Ahnung“, haben die letzten Monate oft die Talks begonnen. Vielleicht weil kein „Konzept“ hält was es verspricht und die direkte Einsicht einfach im Durchdringen der Unmittelbaren Erfahrung passiert – Verstand, Gefühle, Körper, Bewusstsein werden in der direkten Erfahrung durchdrungen…. ES wird einfach gesehen, als das was du bist

Die kleine Dreckkiste in der „du“ sitz wird gesprengt – und Freiheit wird vorgefunden, die Ganzheit ist – wer hat das denn noch nicht gesehen, klar, es ist offensichtlich, …

und ja, das wirbelt Staub auf wenn die „kleine Dreckkiste“ gesprengt wird. Doch in der lebendigen Stille des  HIER-seins, kann der Staub sich verziehen und DAS bekommt Raum, …

 

Scheiß Meister, ich hatte Gott sei dank keinen oder war es der der sagte: „Auch ich bin es nicht…“, is mir völlig Wurscht. Ja das kann ein „Werkzeug“ sein, als Meister dazusitzen, meine „Werkzeuge“ sind die direkte Einsicht, trunkene Nüchternheit,-) liebende Stille, Angst und Zweifel, also nennt mich bitte nicht Meister,  Ronny ist doch ganz simpel;-)

…oder was auch noch geht : „Rameshwara, würdest du mich bitte segnen“ hehehehe…. (siehe DAS HIER, Seite 258)

 

huineng