Eine Liebesgeschichte

Das LEBEN liegt nicht in meiner Hand; dem kann ich mich hingeben, absolut.

Absolut und nichts anderes, dennoch wendet sich meine Liebe immer wieder dem Unvollkommenen zu, geht ganz darin auf und findet darin Vollkommenheit. Ich kann dem Un-vollkommenen, dem einfachen, wahren Menschen, mehr abgewinnen, als denen, die ach so „Heiligen“ zu sein scheinen, denen, die stolz auf sich und ihre Errungenschaften sind, sich einbilden, etwas zu haben, sich einbilden, etwas zu Sein.

So ist meine Liebe auch eine un-vollkommene Liebe…

Eine Liebesgeschichte wird nie ein Ideal erfüllen können, wie es in den Büchern der „Erleuchtungsindustrie“ geschrieben steht. Sie hat nichts anzubieten in ihrer Nacktheit, außer die Zärtlichkeit des Moments, Berührung und ein unschuldiges liebendes Herz

Eine Liebesgeschichte ist einfach eine Geschichte von Irrtümern, Dummheiten, von Enttäuschungen und Trugschlüssen; von Lichtblicken, Wärmegewittern, tiefer Berührung und einfach nah sein dürfen, sich selbst und dem nicht-Anderen. Einfach eine Geschichte, die in der Ewigkeit des MOMENTS spontan geschrieben wird, von zärtlicher Liebe durchdrungen ist und die EWIGKEIT des LEBENS, einfach so, offensichtlich macht…

 

Ich liebe dich…

smalDSCI0218

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8 Antworten auf „Eine Liebesgeschichte

  1. Oh ja! …also….
    ist auch das Unvollkommene in sich vollkommen
    und das Vollkommene in sich unvollkommen
    und doch alles in sich – vollkommen.

    „Ich kann dem Un-vollkommenen, dem einfachen, wahren Menschen, mehr abgewinnen, als denen, die ach so „Heiligen“ zu sein scheinen, denen, die stolz auf sich und ihre Errungenschaften sind, sich einbilden, etwas zu haben, sich einbilden, etwas zu Sein.“

    Besonders gefährlich wird es dann,
    wenn diese Menschen sich leider all zu oft
    auch noch in der „Spirituellen Szene“ etablieren-
    zur Befriedigung eigener Egobedürfnisse.

    Wenn sich dann hilfesuchende Sucher,
    im Netz dieser verfangen, hilft es nicht wirklich.
    Aber es ist dennoch eine wichtige Station,
    auf dem Weg der Erkenntnis.

    Ich denke, sie tun dies in dem Glauben Gutes zu tun.

    Doch natürlich ist wahre Befreiung für diese Menschen -unerreichbar!

    Und wenn man sie sieht, in ihrem „Lebenskampf“,
    der verzweifelte Versuch sich an die Vorstellung zu klammern,
    jemand zu sein, etwas zu haben…

    Dann entsteht Mitgefühl…

    Und auch das ist ein Ausdruck von Liebe.

    Alles Liebe

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  2. „…auch noch in der “Spirituellen Szene” etablieren-
    zur Befriedigung eigener Egobedürfnisse. “

    Das verkauft sich doch gut;-)
    weil es das „Ego“ ist was meint zu suchen und die Idee da ist, wenn „meine“ Wünsche erfüllt werden und „ich“ erleuchtet bin, dann geht es mir gut… und dann wird oft auch gerne so ein „Vorbild“ genommen, statt vor allen Bildern zu sein was du bist.

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  3. „… hilft es nicht wirklich.
    Aber es ist dennoch eine wichtige Station,
    auf dem Weg der Erkenntnis.“

    Ich hab mal in einer Danksagung gelesen wie : ich danke all den „falschen“ Lehrern, Therapeuten, Heilsbringern etc. die mir ihre Wahrheit verkaufen wollten und ich sehen durfte dass es das nicht ist und so weiter gehen konnte.

    Ich glaube man muß sich auf seine Art und Weise mit dem „Falschen“, dem „Ego“ befassen und ein Gefühl, eine Intuitive Wahrnehmung zu bekommen das es da trotz all der Versprechungen werde Frieden noch Glück als etwas tragendes zu finden sind

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    1. „Ich glaube man muß sich auf seine Art und Weise mit dem “Falschen”, dem “Ego” befassen und ein Gefühl, eine Intuitive Wahrnehmung zu bekommen das es da trotz all der Versprechungen weder Frieden noch Glück als etwas tragendes zu finden sind“…
      …jedoch als etwas bewegendes im Sein????

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  4. Ja…

    Und es ist so schön, wenn da kein Ego ist.

    Wir werden so rein, so unschuldig…

    Wenn man es dann mal nicht mit einem Ego zu tun hat,
    dann kann ein wirklicher Austausch im Sein stattfinden.
    Eine echte Begegnung im MENSCHSEIN.

    Das ist so wohltuend…

    Und genau genommen, ist überhaupt auch erst dann-
    wirklich „jemand“ da, wenn mal „niemand mehr da“ ist.

    Dann ist Liebe.

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  5. WOW – immer wieder so ein großes Geschenk, diese Worte lesen zu dürfen – so tief berührend. Da kann ich nur mehr dasitzen und staunen und nix mehr sagen. Wie so oft ….

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