Leben · LebensArt · nichts von Heilig... · offene Weite

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Alle(s) Liebe, Ronny

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Das Glück ist ein Schmetterling

„Das Glück ist ein Schmetterling,“ sagte der Meister,

„jag ihm nach und es entwischt Dir. Setzt Dich hin und er lässt Dich auf Deiner Schulter nieder.“

„Was soll ich also tun um das Glück zu erlangen?“

„Hör auf hinter ihm her zu sein.“

„Gibt es denn nichts was ich tun kann?“

„Du könntest versuchen Dich ruhig hinzusetzen, wenn Du es wagst.“

(Aus: „Eine Minute Unsinn“von Anthony de Mello)

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nichts von Heilig...

Eine einzige Sache von Wert

Nisargadatta_Maharaj

Frage: Was ist Liebe?
Maharaj: Wenn das Gefühl von Trennung und Unterscheidung nicht vorhanden ist, dann können Sie es Liebe nennen.
Frage: In der Liebe muss es Dualität geben, den Liebenden und das Geliebte.


Maharaj: In der Liebe gibt es noch nicht einmal den Einen, wie kann es da zwei geben? Liebe ist die Weigerung zu trennen, Unterschiede zu machen. Bevor Sie an Einheit denken können, müssen Sie erst die Zweiheit abschaffen. Wenn Sie wirklich lieben, sagen Sie nicht: „Ich liebe Sie.“ Wo immer etwas in Gedanken gefasst wird, gibt es Dualität.
Frage: Ist es die Liebe, die die Brücke zwischen dem Geist und dem Körper schlägt?


Maharaj: Was sonst? Der Verstand schafft den Abgrund, das Herz überwindet ihn.


Frage: Was bringt mich dazu zu lieben?


Maharaj: Sie sind die Liebe selbst – wenn Sie keine Angst haben.


Frage: Warum gibt es in der Liebe so viel Leiden?


Maharaj: Alles Leiden wird aus Verlangen geboren. Wahre Liebe ist niemals enttäuscht. Wie kann das Gefühl von Einheit enttäuscht werden? Der Wunsch es auszudrücken, kann enttäuscht werden, doch solche Wünsche kommen aus dem Verstand. Wie bei allem Mentalen sind Enttäuschungen unausbleiblich. Aus Verlangen und Ängsten zu handeln bedeutet Gefangensein, aus Liebe zu handeln bedeutet Freiheit.


Frage: Gibt es im gesamten Universum eine einzige Sache von Wert?


Maharaj: Ja, die Macht der Liebe.

(ICH BIN, Nisargadatta Maharaj)

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was alles ist, was ein buddha ist

dir persönlich

wenn man verstanden hat, tief verstanden hat, gibt es da noch länger einen grund, warum man sich im leben einer identifikation, mit einem psyschosomatischen „ich“ unterwerfen sollte, von dem man nun klar erkannt hat das man es nicht ist?
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wenn es so ist, ist man frei, sich aus der fixierung zu lösen und zu leben, wie man ist – denn man „ist wie man ist“, und man muß stets das sein unter welchen illusionären vorstellungen auch immer man leiden mag. kann man nicht einfach „frei leben“ – gleich elsa der löwin -, ohne unsere „lebenslangen“ bindungen aufzugeben, den „lebensstand, zu dem es gott gefallen hat, uns zu berufen“, doch jetzt ohne affektgebundenheit?
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liebe und haß sind sind durch universellen segen ersetzt, der sich als güte und natürliches gutsein gegenüber der der welt um uns manifestiert, die wir als wir-selbst wiedererkennen. wir können dies einfach als noumenales statt phänomenales leben betrachten, obwohl es sein mag, daß rein noumenales leben eine weitere stufe der einsicht bedeutet, …

aber stufen sind gedankenvorstellungen, und jedes lebende ding ist einzig buddha-geist (was alles ist, was ein buddha ist) was immer seine stufe der gebundenheit sein mag, und „stufen“ erkennen heißt phänomenal leben.

die weisen entsprachen nicht den vorstellungen irgendeiner heiligkeit, ihre phänomenalen manifestationen waren gelegentlich ganz unfromm. …
unsere vorstellungen vom verhalten der weisen sind nur gedankliche begriffe, und sie können jedenfalls nicht kopiert werden. wir müßen noumenal leben – und das bedeutet ein gewahrsein, das seiner selbst nicht gewahr ist und keinen platz für die bildung von begriffen hat.

laßt uns dies tun. laßt uns freudig leben! ganz gewiss: wir sind frei, dies zu tun.

„frei leben“ heißt sein, „wie man ist“. können wir das nicht jetzt und sofort tun? können wir es eigentlich „nicht-tun“? es ist ja nicht einmal ein „tun“. es ist jenseits von tun und nicht-tun. es ist sein-wie-wir-sind. das ist die einzige praxis.

aus „die einfache erkenntnis“ (Wei Wu Wei)

2So.wie.es.ist-NOT-2

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HIER ist die Welt verlassen

In dem Mitkriegen das du bist, ist die Vibration von Leben frisch zu erleben und dies Wissen das du bist braucht kein Wissen. Es ist direkte unmittelbare Erfahrung. Ohne Gedanken, ohne gedankliches Konzept einfach HIER zu sein, darin gibt es weder „dich“ noch „die Welt“.

Doch “die Welt” ist interessiert an dir, weil die “Welt” nur durch “dich” bestand hat – durch dein Basteln, oder dein ablehnen der Welt und der 10.000 Dinge. Doch wenn du einfach HIER bist, fehlt nichts und dich dieser Vibration von stillem satten Leben anzuvertrauen, welches sich weder abwendend noch mit den Dingen beschäftigt – DA ist Frieden, und deine Ungeborene Natur wird aus sich heraus offensichtlich – ganz nebenbei.

Und natürlich ist es eine Herausforderung – “die Welt” lässt dich nicht so einfach gehen, sie verspricht dir alles, um dich am laufen zu halten, sie verspricht dir sogar Erleuchtung, ein gutes Leben – frei von Problemen, alles was man sich so vorstellt.

 

 

Ja ja, kein Problem, wenn du genug hast, steigst du einfach aus – der Ausgang ist hier, im Unmittelbaren. Es geht nirgendwo hin, „nur“ der gedankliche Überbau fällt weg. Du bleibst als DAS was du warst bevor du wurdest und Leben eröffnet sich in seiner endlosen Freiheit und Tiefe.

und weil es kein Abwenden und Leugnen ist, erblüht Mitgefühl daraus, was einfach zur Verfügung steht wenn wir uns DEM was da ist mit-Gefühl anvertrauen. Ein Erlöschen in Liebe, in dem du einfach bist was du bist, ohne dich behaupten zu müssen, weil dies nichts-sein eine Süsse in sich trägt, die einfach so durch die ganze Existenz IST. Es ist das Geschenk der Freiheit deiner Natur, das du bist was du bist.

 

Taras-nature